- Partner - YogaVeröffentlicht am 23.02.2018

4 Tipps zur Yogamatten-Reinigung

Gastbeitrag von Lotuscrafts

Die Yogamatte ist ein essentieller Bestandteil jeder Yoga-Praxis und verdient für ihre treuen Dienste durchaus gelegentliche Pflege, wird sie doch beim Yoga wortwörtlich mit Füßen getreten. Dadurch sammeln sich als natürliche Folge nach einiger Zeit Bakterien und Schmutz an. Doch es gibt 4 einfache Tricks, wie die Yogamatte wieder strahlend sauber wird.

 

Reinigung der Yogamatte für einen erhöhten Wohlfühlfaktor

Fest steht, dass Yogamatten für die Yoga-Praxis unverzichtbar sind. Sie sind die perfekte Unterlage für Balance und Standhaftigkeit, sodass die Asanas geschmeidig und sicher ausgeführt werden können. Doch durch die häufige Benützung weist eine Yogamatte auch schneller Gebrauchsspuren wie etwa einen unangenehmen Geruch auf.

Dieser Effekt ist störend und lenkt unter Umständen sogar ab, schließlich soll Yoga entspannen und nicht zur Herausforderung für den Geruchssinn werden. Damit Sie sich in einem sauberen Umfeld besser konzentrieren können, ist eine regelmäßige Reinigung der Yogamatte eine gute Lösung. So haben Sie länger Freude an der Matte und fühlen sich zudem während der Übungen viel wohler.

 

4 einfache Reinigungstipps für deine Yogamatte

Wie eine Yogamatte am besten gereinigt werden sollte, hängt immer vom Material ab. Wenn Sie die folgenden 4 Tipps berücksichtigen, können Sie jedoch bei der Mattenreinigung nichts falsch machen.

Tipp 1:  Schnelle Reinigung
 

Vorab: Für mehr Hygiene auf der Yogamatte hilft es bereits, sich selbst beziehungsweise die Hände und Füße vor dem Yoga zu reinigen. Denn wer zum Beispiel im Sommer oder ganz generell gerne barfuß unterwegs ist, bringt schon von vornherein mehr Schmutz mit auf die Matte.

Für eine Blitzreinigung reicht es, die Yogamatte mit einem feuchten Lappen abzuwischen und dadurch gröbere Verschmutzungen zu entfernen. Wenn Sie das regelmäßig tun wollen, lohnt sich die Investition in ein Spültuch extra für das Abwischen nach der Yogapraxis. Für einen angenehmen Geruch können Sie auch ätherische Öle, wie Zitrone oder Lavendel nutzen. Vermeiden Sie die Öle jedoch bei Polyurethan- und Kautschuk-Matten, da diese sonst rutschig werden und bleiben.

Eine Kombination mit Desinfektionsmittel ist bestimmt kein Fehler, sofern Sie eine PVC-Matte besitzen. Alternativ können Sie sich beim Händler informieren, welche Pflege zur Matte passt und gegebenenfalls ein spezielles Matten-Reinigungsspray kaufen. Bevor Sie wieder auf die Matte gehen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Yoga-Unterlage wirklich trocken ist.

 

Tipp 2: Intensivreinigung
 

Wenn die Matte schon länger nicht mehr gereinigt wurde oder der Geruch einfach nicht verschwinden will, ist eine intensivere Reinigung angesagt. Viele Yogamatten aus PVC oder PER kann man praktischerweise waschen – allerdings sollten Sie immer sichergehen, ob das vom Hersteller auch so empfohlen wird.

Sofern eine Wäsche problemlos möglich ist, können Sie die Matte in der Dusche oder Badewanne platzieren und abwaschen. Lassen Sie die Matte einfach für ein paar Minuten lang einweichen oder spülen Sie sie solange ab, bis das Wasser klar ist.

Reiben Sie dann die Yogamatte mit einem Tuch ab, und zwar am besten mit einer Mischung aus warmem Wasser und ein paar Essigtropfen. Spülen Sie sie ein weiteres Mal ab und lassen Sie die Matte abtropfen. Ist der Großteil trocken, hängen Sie die Matte auf einen Wäscheständer, bis keine Feuchtigkeit mehr übrig ist. Bitte beachten Sie aber, dass die Yogamatte beim Trocknen nicht zu viel Sonnenlicht abbekommen sollte.

Nach diesem Reinigungsprozess ist die Matte wieder strahlend sauber! Wenn Sie regelmäßig beim Yoga sind, empfiehlt es sich übrigens, die Intensivreinigung mindestens einmal im Monat durchzuführen.

 

Tipp 3: Pflegeleichte Kautschukmatten


Bei Yogamatten aus Kautschuk ist eine Intensivreinigung gar nicht nötig, denn schon das Material an sich ist desinfizierend. Besonders wichtig ist es, Kautschukmatten nicht in Wasser einzutauchen und keine Seife oder ätherische Öle zu verwenden, denn diese Dinge machen den Gummi porös und können die ganze Matte ruinieren.

Soll die Kautschuk-Yogamatte doch einmal gereinigt werden, können Sie Wasser und Apfelessig in einer 50-50-Mischung in eine Sprühflasche füllen und auf die Matte spritzen. Das Gemisch kann mit einem fusselfreien Tuch dann oberflächlich wieder abgewischt werden. Auch hier ist es wichtig, die Matte richtig trocknen zu lassen, bevor sie wieder zum Einsatz kommt.  

 

Tipp 4: Spezialfall Korkmatten


Von Korkmatten sagt man, dass sie sich selber reinigen. Allerdings kann selbst die beste Korkmatte einen schmutzigen Fußabdruck nicht von selbst loswerden. Aus diesem Grund sollten auch Kork-Yogamatten gelegentlich gereinigt werden, und zwar mit einem fusselfreien feuchten Tuch und einem Mattenspray Ihrer Wahl. Wieder können Sie ein fertiges Spray kaufen oder schnell die oben genannte Mischung herstellen.

Mit diesen Tipps steht einer langen Partnerschaft mit Ihrer Matte nichts mehr im Weg. Unabhängig vom Material Ihrer Matte ist es bei der Reinigung besonders wichtig, die Yogamatte gut trocknen zu lassen und sie nicht zu starker Sonneneinstrahlung auszusetzen. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, bleibt nur noch zu sagen: Viel Freude mit Ihrer duftenden und hygienisch-sauberen Yogamatte!

 

Autorenbeschreibung:

Das Wiener Unternehmen Lotuscrafts zählt zu den Spezialisten für Meditations- & Yoga-Zubehör. Achtsamkeit und hochwertige Qualität zeichnen die ökologischen Produkte des österreichischen Unternehmens aus.

 

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